Eine verrückte Idee

Wenn eine eine Reise tut…

… und es sich nicht um Vollpension mit Poolanschluß handelt, sondern alleine, als Frau, nicht mehr gaaaannnz sooo jung, nur mit dem Motorrad, dazu noch eine Maschine, die unbedingt!! von der gut asphaltierten Straße weg auf weniger gute Straßen oder Schotter oder Sand oder Matsch bewegt werden will, dann bedarf es der einen oder anderen Reisevorbereitung. Knapp 5.000km durch 6 Länder mit Ziel Karpten, also die transsilvanischen Alpen, also Siebenbürgen, also Rumänien sollten vielleicht nicht aus ‚dem Blauen‘ heraus befahren werden.

Letztes Jahr, also 2013, wollte ich eigentlich schon diese Tour machen. Und ehrlich gesagt, weiß ich nicht mehr so genau, wann und WARUM mir dieser Flitz kam, unbedingt nach Rumänien durch die Karpaten fahren zu wollen. Vielleicht wegen der vorgestellten Ursprünglichkeit in diesem Land. Noch nicht ganz touristisch erschlossen hat man u.U. noch die Chance, auf authentische Menschen und Land zu stoßen. In den letzten Jahren hatte ich auch immer wieder von der EnduRoMania gehört und gelesen und wie Wikipedia dazu so hübsch schreibt:

Das Prinzip ist, gemeinsam mit Freunden im Team durch Enduro-Wandern den größten Nachteil des Gastlandes Rumänien als Vorteil zu nutzen, denn die schlechten Wege von Ort zu Ort sind ein Paradies für Enduro-Fahrer.

Da hatte sich etwas festgesetzt, dieses Gribbeln in den Fingern, eine schöne Nervösität im Bauch und die aufgestellten Nackenhaare bei dem Gedanken an diese Reise. Aber wie gesagt, 2013 war kein gutes Jahr für mich, um diese Fahrt anzutreten. Es soll nun dieses Jahr werden. Jetzt, 14 Tage vor Abfahrt, wird das Gribbeln stärker, Angst wechselt sich mit Neugierde ab, das Navigerät (das kleine Garmin zūmo 210) ist mit aktuellem Rumänienkartenmaterial versorgt, die vollständige Campingausrüstung liegt bereit (tausend Küsse an Andrea & Judith :-)), die Versorgung meiner Wohnung für die 4 Wochen und vor allem meiner Katzen, Paul-Panzer und Pauline steht (knutsch an Irena, die bei mir wohnt und Claudia, die einspringt wenn Irena mal ne Pause braucht), die grüne Versicherungskarte ist da, eine niedrigere Sitzbank für meine Dakar für einen sichereren Stand gibt es nun auch (tausend Dank an Torsten für ‚7cm weniger‘ aus dem f650-Forum)… Jetzt heißt es nur noch: Den Kopf frei bekommen und die Arschbacken zusammen kneifen ;-).

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